KOCH
SEIN
Koch - Fluch oder Traumjob?

Wie ihr ja auf meinem Blog und meinem Instagram Account seht, lebe ich voll fürs Kochen und liebe meinen Job, den ich schon seit einigen Jahren voller Leidenschaft ausübe.

Aber leider muss ich feststellen, dass es immer weniger Köche gibt und noch weniger die es lernen möchten. Ich weiß, dass viele immer noch ein falsches Bild im Kopf haben oder nur Negatives über diesen Beruf gehört haben:

  • Viel Zeitdruck?
  • Es wird viel rum geschrien oder Pfannen fliegen durch die Küche?
  • Stress?
  • Arbeiten am Wochenende?
  • Arbeiten am Feiertag?

    Ja, man steht den meisten Tag, manchmal wird der Ton auch ein bisschen rauer, es ist heiß und man muss natürlich das Essen pünktlich fertig haben. Vom Arbeiten an Sonn- und Feiertagen rede ich erst gar nicht.

Aber die Vorteile darf man auch nicht vergessen, zu denen freie Verpflegung und eine günstige oder gar kostenlose Unterkunft gehören (zumindest hier in Österreich).

Das Wichtigste ist aber - Zeiten ändern sich!

Ich selbst habe zu Beginn meiner Karriere vieles davon miterlebt und habe auch schon ein, zwei Mal ans Aufhören gedacht und trotzdem wieder weiter gemacht. Ich liebe es aber einfach, welche Möglichkeiten dieser Beruf bietet und Aufhören war nie lange eine Option.

Erstmal öffnet sich die ganze Welt für euch Köche, denn sie werden überall gebraucht. Dann die ganze Vielfalt der verschieden Geschmäcker und Gerüche von frisch gekochtem Essen. Ihr lernt wahnsinnig viele Menschen kennen im Laufe der Zeit, von denen ihr immer wieder dazulernen werdet.

Und ich muss auch sagen, bei den Vorurteilen hat sich einiges geändert:

  • Viele Küchenchefs sind mit den Jahren viel umgänglicher geworden.
  • Betriebe richten sich schon relativ gut nach einem Koch, da sie auch wissen, es gibt nicht mehr so viele Köche.
  • Pfannen, die durch die Küche fliegen, sind mitlerweile ein totales “NO GO“.
  • Ja und der Stress? Kochen ist ein Teamjob, Unterstützung ist da und mit der richtigen Organisation schafft man auch alles.

Für viele ist es auch ein großes Problem, dass sie keine Zeit mehr für die Freunde haben.

Zu Beginn meiner Lehre sagte mein Küchenchef zu mir, dass sich mein Freundeskreis ändert - und er hatte Recht.

Ich habe noch bessere Freunde auf der ganzen Welt gefunden.

Und sind wir mal ehrlich, jeder Beruf hat seine Höhen und Tiefen, ich könnte mir zum Beispiel nie vorstellen im 3 Schicht-System zu arbeiten oder am Fließband zu stehen. Für mich ist Koch schon einer der geilsten Berufe, den ich mir vorstellen kann.

Falls ich jemanden von euch jetzt dermaßen angefixt habe, dass er unbedingt Koch werden möchte oder schon länger darüber nachdenkt und sich einfach nicht traut - dann melde dich gerne bei mir!

Wo findet ihr mich?

Ich arbeite nun schon eine längere Zeit im Hotel Gams zu Zweit und verspreche Euch, so eine Küche habt ihr noch nicht gesehen. Gemeinsam mit meinem Küchenchef und Freund Sascha kochen wir hier für unsere Gäste ein feines 5-Gänge Abendmenu.

Wenn man am Abend nicht so viel essen möchte oder mal Lust auf etwas anderes hat, lohnt es sich natürlich auch einen Tisch in der hauseigenen Pizzeria zu reservieren. Dort kann man gemütlich und ungezwungen genießen und noch das ein oder andere Fläschchen Wein aus der Vinothek verkosten.

Falls ihr spätestens jetzt neugierig seid, dann schaut euch doch mal unsere Website an, vielleicht möchtet ihr mal wieder raus aus dem Alltag, Pause drücken und die Akkus aufladen bei einem Aufenthalt im Gams zu Zweit.

Und wenn ihr dann schon mal hier seid, vergesst nicht bei mir in der Küche vorbeizuschauen 😀!

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